Die Dr. John Demartini Methode – richtig eigene Prioritäten setzen & verstehen

Dr. John Demartini ist Verhaltensexperte und Philosoph und hat mit der von ihm entwickelten Demartini Methode schon unzähligen Menschen dabei geholfen, ihre mentale und physiologische Gesundheit auf ganzer Ebene so zu verbessern, dass sie sich voll und ganz erfüllt fühlen. Mentale Gesundheit ist nach Dr. John Demartinis Definition sehr simpel zu beschreiben: Mental gesund zu sein bedeutet, sich seinen eigenen individuellen Prioritäten und Werten bewusst zu sein und sein Leben nach diesen zu leben. Was aber heißt Prioritäten setzen für eine einzelne Person?

 

Dr. John Demartini – der Guide, der Menschen den Weg zu einem erfüllten Leben zeigt

Dr. John Demartini ist ein Welt-renommierter Experte für menschliches Verhalten und den menschlichen Körper in all seiner physiologischen Komplexität. Mit seinen 66 Jahren, die man ihm absolut nicht ansieht, hat er über 30.000 Bücher gelesen. Mit dem daraus entstandenen und immer präsenten Wissen hätte er theoretisch einen Status von 300 Dr. Titeln. Er selbst ist Autor von vielen Büchern wie „the values factor“ und „the breakthrough experience“.

Dr. John Demartini hält auf der ganzen Welt Seminare und Reden, in denen er die von ihm entwickelte Demartini Methode tagtäglich anwendet. Damit hilft er Menschen, ein erfüllteres und bewussteres Leben zu führen, womit sich die Lebensqualität verbessern kann und man in Balance mit den eigenen gesetzten Prioritäten ist anstatt sich an fremden gesellschaftlichen Werten zu orientieren.

 

Mittlerweile gibt es unzählige Gurus, die Menschen dabei coachen, ihre mentale Gesundheit zu optimieren. Ein großer Trend ist das „positive Denken“ und einfach positiv sein, negative Gedanken auszumerzen und nur alles Schöne in der Welt zu sehen. Diese Coaches haben mit ihren Methoden zwar teilweise Erfolg, häufig jedoch nicht langfristig und nicht ganzheitlich. Die Grundproblematik liegt darin, dass man die Illusion einer perfekten Welt aufbaut, in der unrealistische Erwartungshaltungen an sich selbst und die Außenwelt gefördert werden.
Niemand kann immer nur positiv und glücklich sein und das Unterbewusstsein zeigt einem diese Realität auch: Alles hat zwei gegensätzliche Seiten; es gibt dunkel und hell, Tag und Nacht, Sommer und Winter, Freude und Ärger und so weiter. Es ist nicht möglich, die Gegenseite auszulöschen, denn das widerspräche physikalischen Grundgesetzen.

 

Wissenschaft statt Esoterik

Die Methoden von Dr. John Demartini basieren auf äußerst komplexer Wissenschaft, die mit hoher Physik, Chemie, Biologie und weiteren Naturwissenschaften verknüpft ist. Alles, was er zu mentalen Vorgängen und der subjektiven Wahrnehmung, die letztlich die Grundlage für die mentale Verfassung ist, erklärt, ist im Gehirn messbar. Er kann genau erläutern, in welchem Gehirnteil welche Vorgänge passieren, wenn etwa unrealistische Erwartungshaltungen oder einseitige Wahrnehmungen entstehen. Genau das sind auch die Hauptthemen, die mit der Dr. Demartini Methode in Balance gebracht werden. Die Methode wird in einem Abschnitt weiter unten genauer erklärt. 

 

Prioritäten setzen – was bedeutet es wirklich?

Prioritäten setzen im Leben – diese Worte kann man fast schon als Floskel bezeichnen, denn in vielen Lebensbereichen wird einem geraten: „Du musst nur deine Prioritäten richtig setzen!“, oder „Man muss Prioritäten setzen“. In der Realität sieht es jedoch so aus, dass viele Menschen gar nicht in der Lage sind, das zu tun. Dies liegt primär daran, dass einem Großteil der Bevölkerung gar nicht bewusst ist, welche Werte für sie persönlich wichtig sind und was denn eigentlich die eigenen Prioritäten sind. Häufig orientiert man sich an gesellschaftlichen Erwartungen und fremden Werten, die man unbewusst unter anderem über Social Media und im täglichen Sozialleben erfährt und lässt damit im Gehirn Illusionen entstehen:

 

Man sieht beispielsweise Bilder von einer Freundin, die weder einen Partner hat noch Kinder oder eine Familie und ständig spontan auf Kurztrips oder Reisen geht. Sie scheint super glücklich zu sein und man fängt an, sich diese Unabhängigkeit zu wünschen. So sitzt man mit seiner Familie am Frühstückstisch und vergleicht sich mit dieser anderen Person, die sich jetzt nicht um das Brotschmieren für die Kinder kümmern muss und keine familiären Verpflichtungen und Verantwortung hat.

 

Man wünscht sich, auch so frei zu sein und einfach mal spontan nach London zu fliegen und dort neue Bekanntschaften zu machen. In diesem Moment entsteht einerseits die Illusion, dass die Freiheit und Unabhängigkeit, die diese Freundin hat, nur Vorteile für sie und ihr Leben hat und man möchte das auch haben. Anderseits entsteht eine weitere Illusion, nämlich die, dass man selbst auch gerne dieses Leben hätte. 

Das Gehirn blendet in der bewussten Wahrnehmung aus, dass die Freiheit und Unabhängigkeit für die Freundin auch Nachteile mit sich birgt und dass das eigene gewählte Leben die Vorteile mit sich bringt, die den eigenen Wertevorstellungen entsprechen: Man selbst ist ein Familienmensch und will gar nicht allein leben und das Unterbewusstsein sagt einem das auch, nur nimmt man dies nicht bewusst wahr.

 

Das Beispiel zeigt die beiden wichtigsten Punkte auf, denen Dr. Demartinis Methode beruht:

1. Jeder Mensch hat seine individuellen Werte und Prioritäten, nach denen er – ob unbewusst oder bewusst – sein Leben gestaltet. Je bewusster einem diese sind, desto weniger vergleicht man sich mit anderen und desto weniger entstehen Illusionen und unrealistische Erwartungshaltungen.

2. Alles im Leben hat immer zwei Seiten und für die mentale Gesundheit ist es von zwingender Notwendigkeit, sich beiden Seiten bewusst zu werden. 



Persönliche Prioritäten ermitteln und Prioritäten setzen

Vielen Menschen ist gar nicht richtig bewusst, welche Dinge tatsächlich wichtig für sie sind. Je klarer einem die eigenen Prioritäten jedoch sind, desto besser kann man sich seinen wahren Zielen widmen und die Zeitmanagement-Methoden werden immer effizienter.

Dr. Demartini hat einige spezifische Fragen entwickelt, anhand von denen man sich seinen Prioritäten bewusst werden kann. Die Prioritäten Ermittlung kann auf der folgenden Seite gemacht werden:
https://drdemartini.com/values/start

 

Sobald man klar weiß, was einem wirklich wichtig ist, kann auch die Tagesplanung mit der richtigen Priorisierung gemacht werden. Man macht sich eine To-do-Liste und fragt sich bei jeder Aufgabe, in welcher Form die Aufgaben die persönlichen Prioritäten unterstützen. Das Komplexe dabei ist, dass man die richtigen Brücken schlagen muss. Manche Aufgaben sind indirekt mit den Prioritäten verbunden. So kann jemand in einem Job sein, bei dem ihm die Tätigkeiten an sich keinen riesigen Spaß machen, er aber genug Geld damit verdient, welches er benötigt, um seiner höchsten Priorität nachgehen zu können. Vielleicht ist es Reisen oder ein teures Hobby wie Luxuswagen fahren. Wenn ihm bewusst wird, warum er den Job macht, wird er ihn auch mehr wertschätzen und weniger darüber klagen, dass er keinen Spaß dabei hat.


 

Ein Leben in Balance – immer beide Seiten sehen

Die Demartini Methode kann – je nach Fall relativ aufwändig werden. Heruntergebrochen geht es jedoch darum, die Dinge in Balance zu sehen und zu erkennen, dass alles zwei Seiten hat. Je mehr man in seinen Prioritäten lebt, desto mehr akzeptiert man diese beiden Seiten.

Wenn man also beispielsweise als höchste Priorität das Fahren von Luxuswagen hat und einem dies bewusst ist, dann sieht man einerseits natürlich alle Vorteile davon, aber auch Nachteile:#

Man muss dafür viel arbeiten und gutes Geld verdienen, ein Kratzer im Auto wird schnell kostspielig, man belastet die Umwelt deutlich mehr, andere Menschen könnten einen als oberflächlich betrachten und vieles mehr.

Das Ziel ist es immer, beide Seiten im Gleichgewicht zu sehen und das als Realität anzunehmen, denn dann befindet man sich nicht mehr in einer Illusion.

 

Das Fazit zu Demartini Method

Dr. John Demartinis Methoden sind wissenschaftlich fundiert, nachhaltig und auf jeden Menschen anwendbar. Jedoch ist die Ermittlung von individuellen Prioritäten und das Prioritäten setzen herausfordernd und die weiterführenden Fragen seiner Demartini Methode zeitaufwendig und komplex.

Die Grundlagen jedoch können jeder Person dabei helfen, bewusster nach den eigenen Werten zu leben und dadurch ein erfüllteres Leben zu haben. Letztlich geht es immer um die eigene individuelle Wahrnehmung und diese kann über das aktive Bewusstsein so verändert werden, dass man die Dinge in Balance sieht und beide Seiten – die gute und die herausfordernde – sieht und annimmt. 

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.