Supz meets MTM

 

10. Februar 2017, Berlin – die große Eröffnung des MTM Personaltraining Studios in der Franklinstraße. Nach vielen Jahren Planung, langen Monaten der Vorbereitung und der Organisation erfüllen sich Max Barde, Tom Sperling und Malte Primus ihren Traum vom eigenen Gym. Ich bin selbst bei der Eröffnung dabei – eine von knapp 250 Gästen, die alle der Eröffnung entgegengefiebert haben und das super leckere, gesunde Buffet leer plündern. Das Trainingskonzept ist durchdacht, die Trainingsmöglichkeiten optimal ausgewählt und wir sehr stolz sie als Partner für Supz Nutrition zu haben. 

 

Johanna: Wann kam bei Euch der Impuls, dass ihr das auf jedenfall beruflich machen wollt – also wann war Euch klar, dass ihr am Liebsten ein eigenes Studio hättet?
Max: Die ersten Gedanken, dass man irgendwie was mit Sport machen könnte kamen bei mir schon zwischen 14/15. In meiner Jugend wurde ich durch meinen Vater schon immer geprägt mit Sport, spätestens mit meinem Sportabi war klar, dass es in diese Richtung laufen wird. Dann habe ich tatsächlich ein Praktikum in einem Wellnesshotel gemacht und hatte dort engeren Kontakt zu Trainern, die vor Ort trainiert haben. Ich denke, das war so der letztendliche Schritt bis meine Entscheidung endgültig feststand. Ich glaube da war ich 18.
Ich habe dann kurz nach Malte angefangen Sport zu studieren und schon am Anfang des Studiums hatten wir uns beide relativ schnell überlegt, dass wir zusammen ein eigenes Personaltraining Studio aufmachen wollen. In dieser Zeit ging das gerade alles los mit dem Personaltraining und wurde total gehypt – da kam dann direkt der Gedanke. Das war dann mit 18 oder 19.

Johanna: Cool! Ihr kennt Euch also schon vom ersten Studiumstag an?
Max: Nein, schon viel länger. (lacht) Seit der 5. oder 6. Klasse.

Johanna: Malte, war das bei Dir genauso?
Malte: Bei mir lief das grundsätzlich nicht viel anders. Ich habe auch während der gesamten Schulzeit immer viel Sport gemacht und auch im Abi den Schwerpunkt Sport gewählt. Dann bin ich nach Berlin gezogen um mein Studium anzufangen. Am selben Tag habe ich auch angefangen bei FitnessFirst zu arbeiten. Tom war so nett mich als Praktikant einzustellen. (lacht und schaut zu Tom, der in der Küche steht und uns zuhört)
Tom: Ich habe einfach direkt sein Potenzial gesehen und ihn eingestellt. (lacht)
Malte: Ich habe drei Monate Praktikum dort gemacht und wurde dann für ein Jahr angestellt, auf 450€ Basis. Danach habe ich mich dann als Personaltrainer selbstständig gemacht.

Johanna: Ihr trainiert ja selbst fast jeden Tag und seid den ganzen Tag bis spät abends hier im Gym. Wie schafft ihr es abends abzuschalten, auf Euch zu achten und zur Ruhe zu finden?
Max: Das ist eine gute Frage. Aktuell ist es wahrscheinlich tatsächlich so, dass das etwas zu kurz kommt – das Studio und die Firma sind ja noch relativ jung. Wir haben erst drei Monate offen und der Workload ist dementsprechend noch sehr hoch, was sich so langsam aber reguliert. Dementsprechend sind die Tage momentan lange und es kommen ein paar andere Sachen zu kurz. Trotzdem ist es so, dass wenn ich abends hier raus gehe ich jetzt nicht die nächsten To Do’s die ganze Zeit im Kopf habe. Ich denke zwar immer noch über das ein oder andere nach, aber eigentlich immer im Positiven und nie im Stress.
Ich habe ein kleines Buch, in das ich mir immer Sachen reinschreibe. Jeden Abend und Jeden Morgen. Da schreibe ich unter Umständen auch so was rein, was jetzt unbedingt erledigt werden muss und gerade im Kopf ist. Aber das kommt tatsächlich nicht so oft vor.
Sobald ich das Studio verlasse, denke ich eigentlich nur noch im Positiven darüber nach und denke jetzt nicht was ich am nächsten Tag alles noch machen muss. Ich habe nicht das Gefühl, dass es mich in irgendeiner Form stresst. 

Johanna: Und wie kommst Du dann zur Ruhe, also was lässt Dich entspannt einschlafen?
Max: Supz Magnesium (lacht). Ich denke, dass man sich physisch und biologisch perfekt auf seinen Rhythmus einstellen kann und dass Du dann einfach müde bist. Da haben dann auch solche Sachen wie „was könnte?, was hätte?, was wäre“ nicht so viel Platz. Wenn die Physis müde ist, dann ist das einfach so. In dem Bereich machen wir natürlich sehr viel, gerade auch mit bioaesthetics. Wir schauen, dass wir so eben perfekt aufgestellt sind und dann auch einen perfekten Biorhythmus haben, der und nachts einschlafen und morgens auch zeitig wieder aufwachen lässt. Gerade weil es uns so viel Spaß macht und das Gym der absolute Traum von uns beiden ist, den wir uns jetzt erfüllt haben, gibt es abends eigentlich keinen Grund in irgendeiner Form schlaflos zu sein.
Malte: Selbst, wenn wir nach Feierabend zusammen was essen gehen, reden wir ja mehr oder weniger nur über das Gym oder irgendwelche anderen Projekte. Aber das ist es halt, worum es uns geht und deswegen ist es kein Stress für uns. Das Persönliche und das Geschäftliche ist so nah zusammen, dass ich keinen Abstand davon brauche. Hobby und Beruf ist bei uns zum Glück eins geworden. 

Johanna: Ich denke, das ist die optimale Voraussetzung um voll und ganz leistungsfähig zu sein und die Sachen mit viel Leichtigkeit zu machen. Wenn man seinen Traum lebt, dann kann man auch wirklich alles geben. Es ist super schön zu hören, dass ihr (auch dank uns) so einen tollen Biorhythmus habt mit dem ihr optimal funktionieren könnt und abends dann auch in aller Ruhe einschlafen könnt ohne Mantras zu beten (lacht).
Max: Ja, garantiert. Das einzige kleine Ritual was ich habe ist wirklich mein kleines Buch, in das ich reinschreibe was an diesem Tag gut war. Ich schreibe drei Sachen rein, die sehr gut waren an dem Tag – die mir gut gefallen haben und positiv waren. Am Morgen schreibe ich drei Sachen auf für die ich dankbar bin. Und noch eine Sache, die ich mir für den beginnenden Tag vornehme.

Johanna: Malte, hast du eine Morgenroutine?
Malte: Ja. Aufstehen, kalt duschen – eiskalt für 60 Sekunden – einen Löffel Amino Supreme mit Glutamin und Limettensaft. Dann Frühstück machen.

Johanna: Was ist dein Lieblings-Frühstück momentan?
Malte: Am Liebsten eigentlich irgendwas von Fisch über Fleisch, am besten mit etwas Avocado dazu und als Snack zum Beispiel ein paar Blaubeeren.

Johanna: Wo seht ihr euch in 10 Jahren?
Malte: Wahrscheinlich immer noch in Berlin, mit Familie hoffentlich. Neben dem Gym möchte ich gerne noch ein paar andere, spannende Projekte starten.
Max: Ich sehe mich zur Hälfte in Berlin und zur anderen Hälfte in einer anderen Region dieser Welt, also quasi ein Doppelwohnsitz. Ansonsten stimme ich da soweit mit Malte überein. Vielleicht noch, dass ich ganz gerne eine referierende Tätigkeit zusätzlich machen würde. Dadurch kann ich auch gleichzeitig die Komponente des Reisens ein bisschen mehr in den Vordergrund stellen. Ja, sonst sehe ich uns natürlich immer noch in der Gesundheitsbranche und hier in unserem Studio, aber vielleicht auch weiteren.
Malte: Ja genau, vielleicht auch nicht mehr hier, sondern in einer anderen Location. 

Johanna: In Berlin ist dann sozusagen das Headquater – nach Eurer Philosophie und mit Eurem Konzept.
Max: Genau, das wäre möglich!

Johanna: Was ist Euer „One thing for optimal performance“, also was ist die eine Sache bei Euch mit der Ihr optimal funktionieren könnt?
Max: Emotionale Gesundheit. Wenn Du Dich emotional wohlfühlst, dann hast du optimale Performance.
Malte: Ja, das kann ich nur so unterstreichen. Und Ernährung natürlich.
Max: Wenn es Dir schlecht geht, dann hast du einfach Bock auf gar nichts. Wenn du traurig bist oder schlecht gelaunt bist, warum auch immer, kannst du nicht optimal funktionieren.

Johanna: Stimmt. Und der emotionale Stress wirkt sich dann wiederum enorm auf den Biorhythmus aus. Du spürst nicht mehr so gut, was Dir gerade gut tut oder bist abends unruhig und findest nicht in den Schlaf. Schlussendlich bist du null leistungsfähig und auch nicht stark im Training...
Max: Exakt so ist es.

Johanna: Wie hoch ist Euer Anspruch tagtäglich an Euch selber?
Max: Ja, der eigene Anspruch ist schon sehr sehr hoch. Jetzt nicht nur auf das Training bezogen, sondern auch auf die Thematik, immer besser werden zu wollen. Es gibt ja relativ viele Trainer, Gesundheitsberater, Ernährungsberater etc. und da möchten wir irgendwo eine Rolle spielen und das auf einem sehr hohen Niveau. Deswegen wollen wir uns auch tagtäglich verbessern. Das treibt uns an.

Johanna: Malte, wie ist das bei Dir? Wann und wie bist du zufrieden?
Malte: Wenn ich irgendwo einen Fortschritt sehe. An mir selbst, an Kunden, im Geschäft, an Projekten – irgendwas sollte immer ein kleines Stück vorangehen.

Johanna: Habt ihr ein Lieblingsbuch?
Malte: Aktuell ist es tatsächlich „Shoe Dog“ von Philip Night.
Max: Mein Lieblingsbuch ist „Total Recall“, die Biografie von Arnold Schwarzenegger.

Danke Jungs, für Eure Zeit und die tollen Antworten. Ich bin beeindruckt von Eurer Motivation, jeden Tag ein Stückchen weiter zu kommen und von Eurem Engagement, mit dem Ihr all Eure Projekte erfolgreich und mit viel Herz vorantreibt. Macht weiter so, ihr seid auf dem besten Weg zur optimalen Performance!

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